Konditorin Sabrina Reinus Schwarzwälder Torte Gnaier Werk

Konditor(in)

Süße VERSUCHUNGEN
KREATIV gestalten

In der Gnaier-Konditorei läuft einem das Wasser im Munde zusammen:  Sahnetorten, Obstkuchen, Nusshörnchen, Pralinen – ein Paradies für  Naschkatzen. Verantwortlich dafür ist Jens Schiele, der nach einer Ausbildung zum Bäcker und zum Konditor heute Abteilungsleiter ist. Vor allem der kreative  Aspekt gefällt ihm: „Wir haben immer wieder neue Produkte, die wir zusammen mit dem Verkaufsteam entwickeln.“ Danach entstehen Testobjekte, die in einer Proberunde verkostet und bewertet werden, bevor sie dann in Produktion gehen.

Konditor Jens Schiele Gnaier Werk Erdbeerschnitte

Jens ist mit voller Leidenschaft dabei, denn „unsere Produkte brauchen die Leute jeden Tag“. Auch die Arbeitszeiten – Start ist am frühen Morgen – gefallen ihm: „So hat man danach einfach mehr vom Tag“, meint er. Filigrane Feinarbeiten mit vielen kreativen Ideen sind seine Lieblingsaufgaben: „Torten zu entwerfen oder Pralinen herzustellen, das ist das Beste an meinem Job!“

Die Tortenleidenschaft hat auch Sabrina Reinus gepackt. Die 25-jährige Konditorin kam nach ihrer Ausbildung in einem bayerischen Betrieb 2009 zu
Gnaier.

Für Hochzeiten und viele andere Gelegenheiten

Gerade bei Hochzeiten spielt die Torte eine ganz besondere Rolle und der optischen Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Bei aller optischen Opulenz ist für Sabrina Reinus aber eins ganz wichtig: „Die Torte muss auch gut schmecken!“ Aktuell geht der Trend ihrer Kunden zu Torten mit einem elegant aussehenden Zuckerüberzug. „Umso wichtiger ist es dann, die Füllung eher fruchtig und säuerlich zu machen.“

Konditorin Linzer Schnitte Gnaier Werk

„Die Kunden haben meist ganz genaue Vorstellungen“, erzählt Sabrina Reinus. „Viele kommen mit Fotos anderer Torten oder Ideen aus dem Internet.“ Aber nicht nur Hochzeiten, auch zu vielen anderen Gelegenheiten sind Torten gefragt – das reicht von Sponge-Bob-Torten für einen Kindergeburtstag über eine Torte in Form eines Autos bis hin zu einem kompletten Nachbau eines Hauses anlässlich einer Einweihungsparty.

Aber egal, welche Form die Torte am Ende haben soll, der grundsätzliche Ablauf ist immer der gleiche. „Die Biskuitböden backen wir einen Tag im voraus, damit sie genug Zeit zum Abkühlen haben“, beschreibt Jens Schiele das Vorgehen. Anschließend startet der Aufbau. Für Standardformate verwenden er und seine Kollegen dabei Metallformen mit verstellbaren Rahmen, bei anderen Formen ist Handarbeit gefragt.

Weiter geht es mit der Schichtung der Böden und der Füllung, bevor dann die Königsdisziplin ansteht: die Dekoration. Auch die Dekoteile, wie z. B. Rosen oder andere Blumen, wurden rechtzeitig vorbereitet, denn „wir machen sie alle selbst“, wie Sabrina Reinus stolz anmerkt. Das sähe ja recht einfach aus, ergänzt sie, aber es erfordere sehr viel Übung – und Zeit, denn bei einer typischen Hochzeitstorte mit fünf Etagen sind zwei bis drei Stunden allein für die Dekoration nicht selten. Der Fantasie sind bei Torten schließlich keine Grenzen gesetzt.

STECKBRIEF KONDITOR(IN)

Ausbildungszeit:
3 Jahre

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss
  • Handwerkliches Geschick
  • Kreativität und Freude am Gestalten
  • Liebe zum Detail

Berufsschule:
Ulm (einmal wöchentlich)

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Im September 2018 startet die nächste Ausbildung zum Konditor und zur Konditorin.

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Konditor Gnaier Werk Torte Stück